<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Kiona Weisel, MSc | Protect Lab</title><link>https://www.protectlab.org/author/kiona-weisel-msc/</link><atom:link href="https://www.protectlab.org/author/kiona-weisel-msc/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><description>Kiona Weisel, MSc</description><generator>Wowchemy (https://wowchemy.com)</generator><language>de</language><copyright>© Protect Lab 2024</copyright><image><url>https://www.protectlab.org/author/kiona-weisel-msc/avatar_hue94adabfb9cc5e27ea06e3274885a5b9_928338_270x270_fill_q75_lanczos_center.jpg</url><title>Kiona Weisel, MSc</title><link>https://www.protectlab.org/author/kiona-weisel-msc/</link></image><item><title>Neue Studie zeigt begrenzte Effekte wenn psychische Erkrankungen nur mit Smartphone Apps behandelt werden</title><link>https://www.protectlab.org/post/apps-meta-analysis/</link><pubDate>Wed, 11 Dec 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://www.protectlab.org/post/apps-meta-analysis/</guid><description>&lt;p>&lt;strong>Das Digitale Versorgungsgesetz ermöglicht ab nächstem Jahr, dass Apps auf Rezept verschrieben werden können. Auch in den App-Stores steigt die Zahl an verfügbaren Apps für psychische Gesundheit stetig. Prinzipiell könnten Apps eine niedrigschwellige, anonyme, zeit- und ortsunabhängige und kosteneffektive Ergänzung zu traditionellen Behandlungsmöglichkeiten für psychische Gesundheit sein, jedoch ist die Wirksamkeit bisher weitestgehend unklar.&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;p>In einer neu erschienenen systematischen Übersichtsarbeit untersuchte Kiona Weisel vom PROTECT Lab et al., die Wirksamkeit von Smartphone Apps als eigenständige Behandlungsmaßnahme zur Verbesserung der psychischen Gesundheit. Die Meta-Analyse umfasste randomisiert-kontrollierte Studien, die Apps zur Behandlung von erwachsenen mit erhöhten Symptomen einer psychischen Störung im Vergleich zu einer Kontrollgruppe untersuchten. Insgesamt wurden 19 Studien mit 3681 Teilnehmenden gefunden mit Apps zur Verbesserung von Depression, Angststörung, Alkoholkonsum, Rauchen, posttraumatischer Belastungsstörung, Schlafstörung und selbstverletzenden Gedanken und Verhalten.&lt;/p>
&lt;p>Die Ergebnisse zeigten, dass Smartphone Apps nur kleine Effekte auf Depression und Rauchverhalten hatten, wohingegen es keine Effekte auf Angst, selbstverletzenden Gedanken und Verhalten und Alkoholkonsum gab. Auch einzelne Studien mit Apps zu Posttraumatischer Belastungsstörung waren nicht effektiv, während große Effekte in zwei Einzelstudien auf Schlafprobleme gefunden wurden.&lt;/p>
&lt;p>Apps haben zwar enormes Potential, aber die momentane Studienlage ist ernüchternd. Die Vorgehensweise ist dabei grundsätzlich zu unterscheiden zu web-basierten Behandlungsformaten zu psychischen Erkrankungen, für die zahlreiche Studien zeigen, dass diese große Effekte bei verschiedensten psychische Erkrankungen erzielen können, die vielfach sogar vergleichbar sind, mit denen klassischer Angebote des Gesundheitssystems, wie Psychopharmaka oder Psychotherapie.&lt;/p>
&lt;p>Das Fazit: Smartphone Apps können als alleinstehende Behandlung von psychischen Störungen auf Basis der aktuellen Studienlage nicht empfohlen werden. Wenn Betroffene sich für digitale Versorgungsangebote interessieren, sollten Sie auf gut untersuchte web-basierte Angebote zurückgreifen.&lt;/p>
&lt;p>&lt;a href="https://www.nature.com/articles/s41746-019-0188-8" target="_blank" rel="noopener">Link zum Artikel&lt;/a>&lt;/p></description></item><item><title>ICare Prevent</title><link>https://www.protectlab.org/project/icare-prevent/</link><pubDate>Fri, 15 Feb 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://www.protectlab.org/project/icare-prevent/</guid><description>&lt;p> &lt;/p>
&lt;h2 id="projektbeschreibung">Projektbeschreibung&lt;/h2>
&lt;p>&lt;strong>Psychische Belastungen sind keine Seltenheit. Viele Menschen leiden unter anhaltender niedergeschlagener Stimmung, belastenden Sorgen oder Ängsten oder verspüren eine allgemeine Unzufriedenheit.&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;p>Das 7-wöchige Online-Training ICare Prevent gibt Hilfestellungen, um mit solchen Gefühlen umzugehen und bietet Hintergrundinformationen darüber, wie sie entstehen. Außerdem zielt das Training darauf ab, durch das systematische Trainieren hilfreicher und bewährter Strategien wie Problemlösen und Aktivitätenplanung zur Stärkung wichtiger Lebensbereiche im Alltag, das psychische Wohlbefinden zu stärken und psychische Beschwerden zu reduzieren.&lt;/p>
&lt;p>​Das Online-Training ICare Prevent wird zurzeit im Rahmen einer multizentrischen Studie in Kooperation mit Universitäten in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Spanien und Österreich evaluiert.&lt;/p>
&lt;p>ICare Prevent ist Teil des EU-geförderten Programmes Horizon 2020, welches sich als Ziel gesetzt hat, Online-Trainings zur Prävention und Behandlung psychischer Störungen zu entwickeln, zu implementieren und evaluieren, um somit bestehende Versorgungsstrukturen verbessern zu können, neue Zugangswege zu eröffnen und Implementationsbarrieren zu überwinden.&lt;/p>
&lt;p> &lt;/p>
&lt;h2 id="mitarbeiter">Mitarbeiter&lt;/h2>
&lt;p>Unter der Leitung von Dr. David Ebert, Prof. Dr. Thomas Berger und PD Dr. Michael Schaub liegt ein Schwerpunkt unserer Forschungsarbeit am Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie (KliPs) der Universität Erlangen-Nürnberg sowie an der Universität Bern und Zürich in der Entwicklung und wissenschaftlichen Untersuchung von Online-Programmen in verschiedenen Bereichen, wie beispielsweise Depressionen, Angststörungen, Stressmanagement, Schlafstörungen, Alkoholmissbrauch und Prokrastination.&lt;/p>
&lt;p> &lt;/p>
&lt;h2 id="förderung--kooperation">Förderung &amp;amp; Kooperation&lt;/h2>
&lt;p>ICare Prevent ist ein Kooperationsprojekt im Rahmen des Projekts ICare – Integrating Technology into Mental Health Care Delivery in Europe. ICare Prevent erhielt im Rahmen des Horizon2020 Forschungs- und Innovationsprogramms der Europäischen Union eine Förderung (Grant agreement No 634757).&lt;/p>
&lt;p>Das ICare-Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, ein innovatives, umfassendes Versorgungsmodell zur Förderung psychischer Gesundheit in Europa zu etablieren. Es vereint evidenzbasierte Prävention, Früherkennung und Behandlung häufiger psychischer Störungen über eine gemeinsame Online-Plattform. So soll ICare in Zusammenarbeit mit etablierten Akteuren der Gesundheitsversorgung bestehende Angebote ergänzen oder in diese integriert werden, um langfristig Kosten zu vermeiden und zu reduzieren, die durch psychische Erkrankungen entstehen.&lt;/p>
&lt;p>Die Projektpartner stammen aus insgesamt sechs europäischen Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz, Großbritannien, Niederlande, Spanien). Alle Projektpartner verfügen über langjährige Forschungserfahrung im Bereich E-Mental-Health. Gemeinsam können sie ein Portfolio von über 30 evidenzbasierten Online-Programmen zur Förderung psychischer Gesundheit und zur Prävention, Selbsthilfe, Behandlung und Nachsorge bei psychischen Erkrankungen vorweisen.&lt;/p>
&lt;p>Weitere Informationen finden sich &lt;a href="https://icareprevent.com/" target="_blank" rel="noopener">hier&lt;/a>.&lt;/p>
&lt;p>
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