<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Laufend | Protect Lab</title><link>https://www.protectlab.org/tag/laufend/</link><atom:link href="https://www.protectlab.org/tag/laufend/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><description>Laufend</description><generator>Wowchemy (https://wowchemy.com)</generator><language>de</language><copyright>© Protect Lab 2024</copyright><lastBuildDate>Tue, 15 Feb 2022 00:00:00 +0000</lastBuildDate><image><url>https://www.protectlab.org/media/logo.svg</url><title>Laufend</title><link>https://www.protectlab.org/tag/laufend/</link></image><item><title>PSYCHOnlineTHERAPIE</title><link>https://www.protectlab.org/project/psychonlinetherapie/</link><pubDate>Tue, 15 Feb 2022 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://www.protectlab.org/project/psychonlinetherapie/</guid><description>&lt;p> &lt;/p>
&lt;h2 id="projektbeschreibung">Projektbeschreibung&lt;/h2>
&lt;p>PSYCHOnlineTHERAPIE untersucht die Integration von Online-Interventionen in die psychotherapeutische ambulante Routineversorgung von Patient:innen mit depressiven Störungen und Angststörungen. Die sogenannte verzahnte Psychotherapie (auch Blended Therapy), die eine Kombination aus Online-Behandlungselementen und Psychotherapiesitzungen mit Psychotherapeut:innen im Rahmen der Routineversorgung darstellt, wird als neue Versorgungsform mit dem Ziel einer Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung im Zuge des Modellprojekts implementiert und evaluiert. Verzahnte Psychotherapie besitzt das Potential die psychotherapeutische Versorgung zu verbessern, da durch die Kombination von ambulanter Psychotherapie mit Online-Elementen eine flexiblere Gestaltung der Therapie ermöglicht wird. Weitere Vorteile sind die Ermöglichung eines verbesserten Transfers von Therapieinhalten in den Alltag der Patient:innen und eine Erweiterung der Kapazitäten von Psychotherapeut:innen.&lt;/p>
&lt;p>Im Rahmen des Projekts PSYCHOnlineTHERAPIE wird verzahnte Psychotherapie anhand einer drei-armigen cluster-randomisierten non-inferiority Studie in zwei Varianten untersucht und mit einer Standard-Psychotherapie gemäß Routineversorgung verglichen. Die gemeinsamen Therapiesitzungen in allen drei Studienbedingungen beinhalten kognitive Verhaltenstherapie mit niedergelassenen Psychotherapeut:innen. Die zwei Varianten verzahnter Psychotherapie enthalten zwischen den gemeinsamen Therapiesitzungen zusätzlich die selbstständige Bearbeitung von Online-Lektionen durch die Patient:innen und unterscheiden sich dabei in der Flexibilität der Abfolge und der Anzahl von gemeinsamen Sitzungen und Online-Lektionen. Behandelnde Therapeut:innen können die Zuweisung von verschiedenen Online-Lektionen individuell nach den Bedürfnissen der teilnehmenden Patient:innen vornehmen.&lt;/p>
&lt;p>Die wissenschaftliche Evaluation des Projekts umfasst sowohl quantitative als auch qualitative Erhebungsmethoden zu mehreren Messzeitpunkten. Die beiden Varianten verzahnter Psychotherapie werden dabei auf deren Wirksamkeit, Kosten-Effektivität, Akzeptanz und Durchführbarkeit untersucht.&lt;/p>
&lt;h3 id="förderung">Förderung&lt;/h3>
&lt;p>Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses zu neuen Versorgungsformen.&lt;/p>
&lt;h3 id="projektleitung">Projektleitung&lt;/h3>
&lt;p>Prof. Dr. Harald Baumeister (Universität Ulm, Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie)&lt;/p>
&lt;h3 id="projektleitung-evaluation">Projektleitung Evaluation&lt;/h3>
&lt;p>Prof. Dr. David D. Ebert&lt;/p>
&lt;h3 id="projektkoordination-evaluation">Projektkoordination Evaluation&lt;/h3>
&lt;p>Dr. Anna-Carlotta Zarski&lt;/p></description></item><item><title>StAR</title><link>https://www.protectlab.org/project/star/</link><pubDate>Mon, 14 Jun 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://www.protectlab.org/project/star/</guid><description>&lt;p> &lt;/p>
&lt;h2 id="projektbeschreibung">Projektbeschreibung&lt;/h2>
&lt;p>&lt;strong>Entwicklung und Evaluation einer Online-und Mobilbasierten Intervention zur Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;p>Eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist eine psychische Störung, die sich nach dem Erleben traumatischer Erfahrungen entwickeln, großes Leiden mit sich bringen sowie die weitere emotionale, körperliche, soziale und berufliche Entwicklung der Betroffenen maßgeblich beeinträchtigen kann. Bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen reichen die Folgen bis ins Erwachsenenalter rein und sorgen so nicht nur auf individueller, sondern auch auf gesellschaftlicher Ebene für maßgebliche Belastungen.&lt;/p>
&lt;p>Obwohl sich eine PTBS mithilfe psychotherapeutischer Methoden wirksam behandeln lässt, erhalten nicht alle Jugendlichen und junge Erwachsene aufgrund struktureller sowie einstellungsbezogener Barrieren entsprechende Hilfen. Internet- und mobil-basierte Interventionen können dagegen helfen diese Lücke zu schließen. Bisher jedoch existiert kein Angebot für eine evidenzbasierte Behandlung der PTBS mithilfe digitaler Medien für die technikaffine Zielgruppe Jugendlicher und junger Erwachsener.&lt;/p>
&lt;p>Das Projekt StAR soll zu dieser Forschungs- und Versorgungslücke beitragen, indem eine internet- und mobilgestützte Intervention zur Behandlung der PTBS für Jugendliche zwischen 15 und 21 Jahren entwickelt und in einer ersten Machbarkeitsstudie überprüft wird. Eine sich anschließende randomisiert kontrollierte Studie soll die Wirksamkeit der IMI prüfen.&lt;/p>
&lt;p>Das Projekt ist Teilprojekt des Forschungsverbundes BestForCan, welches sich allgemein mit der Verbreitung einer für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene wirksamen psychotherapeutischen Behandlungsmethode nach dem Erleben traumatischer Ereignisse beschäftigt.&lt;/p>
&lt;p> &lt;/p>
&lt;h3 id="förderung--kooperation">Förderung &amp;amp; Kooperation&lt;/h3>
&lt;p>
&lt;figure >
&lt;div class="d-flex justify-content-center">
&lt;div class="w-100" >&lt;img alt="" srcset="
/project/star/banner_hu2213d06647aa419f259d11128a87524b_134352_ee96c4f2b625e9e08e5927806375e8c5.png 400w,
/project/star/banner_hu2213d06647aa419f259d11128a87524b_134352_41659f3d5883de3b3d423ba65a023caf.png 760w,
/project/star/banner_hu2213d06647aa419f259d11128a87524b_134352_1200x1200_fit_lanczos_3.png 1200w"
src="https://www.protectlab.org/project/star/banner_hu2213d06647aa419f259d11128a87524b_134352_ee96c4f2b625e9e08e5927806375e8c5.png"
width="760"
height="79"
loading="lazy" data-zoomable />&lt;/div>
&lt;/div>&lt;/figure>
&lt;/p></description></item><item><title>Dried Blood Spots</title><link>https://www.protectlab.org/project/dried-blood-spots/</link><pubDate>Fri, 15 Feb 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://www.protectlab.org/project/dried-blood-spots/</guid><description>&lt;p> &lt;/p>
&lt;h2 id="projektbeschreibung">Projektbeschreibung&lt;/h2>
&lt;p>&lt;strong>Veränderung von Biomarkern durch eine internetbasierte Intervention gegen Depression bei arbeitsunfähigen Rückenschmerzpatienten.&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;p>Depression ist ein ernstzunehmender psychischer Zustand, welcher einen verheerenden Einfluss auf Patienten, deren Familie und Freunde sowie die Gesellschaft haben kann. Aktuell gibt es keinen Labortest für diese Störung, weswegen Patienten oft Jahre auf ihre Diagnose warten müssen. In dieser Zeit erhalten sie nicht die Behandlung und Unterstützung, die sie benötigen. Aus diesem Grunde, entwickeln wir einen Molekular-Test, der auf „Blood Spots“ (d.h. getrocknete Blutstropfen auf Filterpapier) basiert. Ein solcher Test kann eine frühe und akkurate Diagnose für Patienten mit Depression ermöglichen und dabei helfen, schnell Hilfe zu bekommen. In den getrockneten Blutstropfen messen wir die Konzentration von über 100 Proteinen. Dazu verwenden wir eine Technik namens Massenspektrometer-Analyse. Die Ergebnisse der Studie werden veröffentlicht.
​&lt;/p>
&lt;p> &lt;/p>
&lt;h2 id="förderung--kooperation">Förderung &amp;amp; Kooperation&lt;/h2>
&lt;p>
&lt;figure >
&lt;div class="d-flex justify-content-center">
&lt;div class="w-100" >&lt;img alt="" srcset="
/project/dried-blood-spots/banner_hu86dceecea39595516cd5b00cae30ff93_69706_bae4c81deef1712e40303c825245869e.png 400w,
/project/dried-blood-spots/banner_hu86dceecea39595516cd5b00cae30ff93_69706_c6ef50dccb1886f16a4e144b3f73e361.png 760w,
/project/dried-blood-spots/banner_hu86dceecea39595516cd5b00cae30ff93_69706_1200x1200_fit_lanczos_3.png 1200w"
src="https://www.protectlab.org/project/dried-blood-spots/banner_hu86dceecea39595516cd5b00cae30ff93_69706_bae4c81deef1712e40303c825245869e.png"
width="760"
height="92"
loading="lazy" data-zoomable />&lt;/div>
&lt;/div>&lt;/figure>
&lt;/p></description></item><item><title>Get.Back</title><link>https://www.protectlab.org/project/get-back/</link><pubDate>Fri, 15 Feb 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://www.protectlab.org/project/get-back/</guid><description>&lt;p> &lt;/p>
&lt;h2 id="projektbeschreibung">Projektbeschreibung&lt;/h2>
&lt;p>&lt;strong>Effektivität einer begleiteten web-basierten Intervention zur Behandlung von Depression und Rückenschmerz bei Arbeitsunfähigkeit.&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;p>​Rückenschmerzen und Depressionen zählen zu den Volkskrankheiten Nummer eins und sind für Betroffene enorm belastend. Eine Depression beeinträchtigt meist alle Lebensbereiche des Erkrankten: das Denken, die Gefühle, das Handeln, den Körper und Beziehungen zu anderen Menschen. Und da es genau bei dieser Krankheit so schwierig ist, die Entscheidung zu treffen, sich helfen zu lassen, obwohl der Antrieb fehlt, etwas zu verändern, ist es äußerst wichtig einen neuen Weg einzuschlagen.&lt;/p>
&lt;p>Daher wurde ein Online-Training für Menschen entwickelt, die Rückenschmerzen haben, unter depressiven Symptomen leiden, derzeit krankgeschrieben sind und die an der Verbesserung ihrer Stimmung arbeiten wollen. Die folgenden Fragestellungen werden untersucht:&lt;/p>
&lt;ul>
&lt;li>Ist Get.Back effektiv für arbeitsunfähige Rückenschmerzpatienten mit einer Depression im Vergleich zur Standardbehandlung?&lt;/li>
&lt;li>Ist Get.Back kosten-effektiv für arbeitsunfähig Rückenschmerzpatienten mit einer Depression im Vergleich zur Standardbehandlung?&lt;/li>
&lt;li>Welche Faktoren moderieren den Effekt von Get.Back?&lt;/li>
&lt;/ul>
&lt;p>Basierend auf einer zwei-armigen, pragmatischen, randomisiert-kontrollierten Studie zielt Get.Back auf die Untersuchung einer web-basierten Depressionsintervention ab. Get.Back umfasst Module zur Verhaltensaktivierung, Problemlösung, kognitive Umstrukturierung, körperliche Aktivierung und Rückfallprävention. Das Programm wird für die wöchentliche Bearbeitung über einen Gesamtzeitraum von neun Wochen und zwei Booster-Sitzungen zwei und vier Monate nach Ende der Behandlung entwickelt.&lt;/p>
&lt;p>Primäres Studienoutcome ist Depressionsschweregrad bei Interventionsende. Sekundäre Outcomes sind: Depressionsremission, Lebensqualität, Schmerzintensität, schmerzbedingte Einschränkung, schmerzbezogene Selbstwirksamkeit, Arbeitsfähigkeit, Adhärenz und Zufriedenheit mit der Intervention sowie Interventionskosten.&lt;/p>
&lt;p>Ausblick: Die vorliegende Wirksamkeitsstudie fokussiert auf Arbeitsunfähigkeit durch Rückenschmerz und Depression als häufigste gesundheitlichen Bedingungen verbunden mit hohen Lebenseinschränkung und Gesundheitskosten.&lt;/p>
&lt;p> &lt;/p>
&lt;h3 id="förderung--kooperation">Förderung &amp;amp; Kooperation&lt;/h3>
&lt;p>&lt;a href="https://www.barmer.de" target="_blank" rel="noopener">BARMER&lt;/a>&lt;/p>
&lt;p>
&lt;figure >
&lt;div class="d-flex justify-content-center">
&lt;div class="w-100" >&lt;img alt="" srcset="
/project/get-back/banner_hube3c8ba518cb608681bddc468745838f_84395_6e2bf0050d56d7fe291b17cc6fcc1c94.png 400w,
/project/get-back/banner_hube3c8ba518cb608681bddc468745838f_84395_b8f812ff84836ee00aa5937edf443e1e.png 760w,
/project/get-back/banner_hube3c8ba518cb608681bddc468745838f_84395_1200x1200_fit_lanczos_3.png 1200w"
src="https://www.protectlab.org/project/get-back/banner_hube3c8ba518cb608681bddc468745838f_84395_6e2bf0050d56d7fe291b17cc6fcc1c94.png"
width="760"
height="86"
loading="lazy" data-zoomable />&lt;/div>
&lt;/div>&lt;/figure>
&lt;/p></description></item><item><title>ICare Prevent</title><link>https://www.protectlab.org/project/icare-prevent/</link><pubDate>Fri, 15 Feb 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://www.protectlab.org/project/icare-prevent/</guid><description>&lt;p> &lt;/p>
&lt;h2 id="projektbeschreibung">Projektbeschreibung&lt;/h2>
&lt;p>&lt;strong>Psychische Belastungen sind keine Seltenheit. Viele Menschen leiden unter anhaltender niedergeschlagener Stimmung, belastenden Sorgen oder Ängsten oder verspüren eine allgemeine Unzufriedenheit.&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;p>Das 7-wöchige Online-Training ICare Prevent gibt Hilfestellungen, um mit solchen Gefühlen umzugehen und bietet Hintergrundinformationen darüber, wie sie entstehen. Außerdem zielt das Training darauf ab, durch das systematische Trainieren hilfreicher und bewährter Strategien wie Problemlösen und Aktivitätenplanung zur Stärkung wichtiger Lebensbereiche im Alltag, das psychische Wohlbefinden zu stärken und psychische Beschwerden zu reduzieren.&lt;/p>
&lt;p>​Das Online-Training ICare Prevent wird zurzeit im Rahmen einer multizentrischen Studie in Kooperation mit Universitäten in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Spanien und Österreich evaluiert.&lt;/p>
&lt;p>ICare Prevent ist Teil des EU-geförderten Programmes Horizon 2020, welches sich als Ziel gesetzt hat, Online-Trainings zur Prävention und Behandlung psychischer Störungen zu entwickeln, zu implementieren und evaluieren, um somit bestehende Versorgungsstrukturen verbessern zu können, neue Zugangswege zu eröffnen und Implementationsbarrieren zu überwinden.&lt;/p>
&lt;p> &lt;/p>
&lt;h2 id="mitarbeiter">Mitarbeiter&lt;/h2>
&lt;p>Unter der Leitung von Dr. David Ebert, Prof. Dr. Thomas Berger und PD Dr. Michael Schaub liegt ein Schwerpunkt unserer Forschungsarbeit am Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie (KliPs) der Universität Erlangen-Nürnberg sowie an der Universität Bern und Zürich in der Entwicklung und wissenschaftlichen Untersuchung von Online-Programmen in verschiedenen Bereichen, wie beispielsweise Depressionen, Angststörungen, Stressmanagement, Schlafstörungen, Alkoholmissbrauch und Prokrastination.&lt;/p>
&lt;p> &lt;/p>
&lt;h2 id="förderung--kooperation">Förderung &amp;amp; Kooperation&lt;/h2>
&lt;p>ICare Prevent ist ein Kooperationsprojekt im Rahmen des Projekts ICare – Integrating Technology into Mental Health Care Delivery in Europe. ICare Prevent erhielt im Rahmen des Horizon2020 Forschungs- und Innovationsprogramms der Europäischen Union eine Förderung (Grant agreement No 634757).&lt;/p>
&lt;p>Das ICare-Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, ein innovatives, umfassendes Versorgungsmodell zur Förderung psychischer Gesundheit in Europa zu etablieren. Es vereint evidenzbasierte Prävention, Früherkennung und Behandlung häufiger psychischer Störungen über eine gemeinsame Online-Plattform. So soll ICare in Zusammenarbeit mit etablierten Akteuren der Gesundheitsversorgung bestehende Angebote ergänzen oder in diese integriert werden, um langfristig Kosten zu vermeiden und zu reduzieren, die durch psychische Erkrankungen entstehen.&lt;/p>
&lt;p>Die Projektpartner stammen aus insgesamt sechs europäischen Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz, Großbritannien, Niederlande, Spanien). Alle Projektpartner verfügen über langjährige Forschungserfahrung im Bereich E-Mental-Health. Gemeinsam können sie ein Portfolio von über 30 evidenzbasierten Online-Programmen zur Förderung psychischer Gesundheit und zur Prävention, Selbsthilfe, Behandlung und Nachsorge bei psychischen Erkrankungen vorweisen.&lt;/p>
&lt;p>Weitere Informationen finden sich &lt;a href="https://icareprevent.com/" target="_blank" rel="noopener">hier&lt;/a>.&lt;/p>
&lt;p>
&lt;figure >
&lt;div class="d-flex justify-content-center">
&lt;div class="w-100" >&lt;img alt="" srcset="
/project/icare-prevent/banner_hu19e3eaa59aca20ce4347227d3d4a7f2e_159700_fa88a5ed5d8724987fcefd915527dd72.png 400w,
/project/icare-prevent/banner_hu19e3eaa59aca20ce4347227d3d4a7f2e_159700_91dcefb9694fb6f70675a2b966a15267.png 760w,
/project/icare-prevent/banner_hu19e3eaa59aca20ce4347227d3d4a7f2e_159700_1200x1200_fit_lanczos_3.png 1200w"
src="https://www.protectlab.org/project/icare-prevent/banner_hu19e3eaa59aca20ce4347227d3d4a7f2e_159700_fa88a5ed5d8724987fcefd915527dd72.png"
width="760"
height="170"
loading="lazy" data-zoomable />&lt;/div>
&lt;/div>&lt;/figure>
&lt;/p></description></item><item><title>Mit Uns Im Gleichgewicht</title><link>https://www.protectlab.org/project/mit-uns-im-gleichgewicht/</link><pubDate>Fri, 15 Feb 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://www.protectlab.org/project/mit-uns-im-gleichgewicht/</guid><description>&lt;p> &lt;/p>
&lt;h2 id="projektbeschreibung">Projektbeschreibung&lt;/h2>
&lt;p>&lt;strong>Präventionsprojekt zu internet- und telefonbasierten Interventionen bei psychisch belasteten Versicherten in den „grünen Berufen”&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;p>Das von der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forst- und Gartenbau (SVLFG) geförderte Modelprojekt „Mit uns im Gleichgewicht“ hat die Förderung und den Erhalt der psychischen Gesundheit bei Landwirt*innen, Förster*innen und Gartenbauer*innen zum Ziel und wird von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Universität Ulm wissenschaftlich evaluiert.&lt;/p>
&lt;p>Um die psychische Gesundheit von Landwirt*innen, Förster*innen und Gartenbauer*innen zu erhalten und zu fördern, bietet die SVLFG den Versicherten Vor-Ort-Präventionsangebote wie zum Beispiel Seminare zur Betriebsübergabe oder zum Stressmanagement an. Diese Angebote werden im Rahmen des Modellprojektes um internet- und telebasierte Interventionen (Online-Gesundheitstrainings vom GET.ON Institut und intensives Einzelfallcoachings von IVPNetworks) erweitert. Interventionen zur Prävention von psychischen Belastungen sind besonders in der Landwirtschaft gefragt, da diese Berufsgruppe aufgrund schwieriger Arbeitsbedingungen (zum Beispiel hohe Arbeitsbelastung, Familienkonflikte, Saisonarbeit) vielen Belastungen ausgesetzt ist. Nachgewiesenermaßen sind internet- und telebasierte Interventionen wirksam, allerdings sind die Effekte auf Populationsebene abhängig von der tatsächlichen Inanspruchnahme der Zielgruppe. Vor diesem Hintergrund besteht ein hoher Bedarf an wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen darüber, welcher Bedarf bei Landwirt*innen, Förster*innen und Gartenbauer*innen, deren Partner*innen sowie mitarbeitenden Familienangehörige besteht und wie diese effektiv erreicht werden können. Zudem soll überprüft werden, ob zielgruppenspezifische Angebote für diese Personengruppe wirksam und kosteneffektiv der Entwicklung depressiver Störungen entgegenwirken können.&lt;/p>
&lt;p>Vor diesem Hintergrund untersucht der Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie der FAU im Auftrag der SVLFG in zeitlich teils überschneidenden Teilprojekten zum einen die aktuelle Inanspruchnahme und Akzeptanz von präventiven Interventionen bei Landwirten, Gärtnern und Förstern, zum anderen die Wirksamkeit zweier spezifischer Interventionen (online-basierte Gesundheitstrainings, telemedizinische Intensivbetreuung). Zudem werden die neuen Gesundheitsangebote und online-basierten Interventionen im Rahmen einer großen Implementierungsstudie in ganz Deutschland über unterschiedliche Zugangswege den Versicherten der SVLFG angeboten.&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>Zielgruppe des Projekts&lt;/strong>
Bei der SVLFG versicherte Landwirt*innen, deren mitversicherten Partner*innen und mitarbeitenden Familienangehörige&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>Projektlaufzeit&lt;/strong>
01.06.2017 – 30.05.2021&lt;/p>
&lt;p> &lt;/p>
&lt;h2 id="mitarbeiter">Mitarbeiter&lt;/h2>
&lt;p>&lt;strong>Projektleitung&lt;/strong>
Assoc. Prof. Dr. David Ebert (PI), Prof. Dr. Harald Baumeister (Co-PI), Prof. Dr. Matthias Berking (Co-PI), M.Sc.-Psych. Ingrid Titzler (operative Projektleitung)
​&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>Mitarbeiter*innen&lt;/strong>
Dr. Claudia Buntrock, M.Sc.-Psych. Johanna Freund, M.Sc.-Psych. Janika Thielecke
​&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>Studentische Hilfskräfte&lt;/strong>
Sarah Banellis, Ines Böller, Johanna Finitzer, Annika Montag, Isabel Weber&lt;/p>
&lt;p> &lt;/p>
&lt;h2 id="förderung-und-kooperation">Förderung und Kooperation&lt;/h2>
&lt;p>&lt;strong>Förderung&lt;/strong>: &lt;a href="www.svlfg.de">Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau&lt;/a>&lt;/p>
&lt;p>
&lt;figure >
&lt;div class="d-flex justify-content-center">
&lt;div class="w-100" >&lt;img alt="" srcset="
/project/mit-uns-im-gleichgewicht/banner_hufc08ce048aeb48f22cdd445d7c1afa94_88752_4772b730b7b49bbb2fec01c9b14154da.png 400w,
/project/mit-uns-im-gleichgewicht/banner_hufc08ce048aeb48f22cdd445d7c1afa94_88752_aad32cd10b532ac680d245fad251637a.png 760w,
/project/mit-uns-im-gleichgewicht/banner_hufc08ce048aeb48f22cdd445d7c1afa94_88752_1200x1200_fit_lanczos_3.png 1200w"
src="https://www.protectlab.org/project/mit-uns-im-gleichgewicht/banner_hufc08ce048aeb48f22cdd445d7c1afa94_88752_4772b730b7b49bbb2fec01c9b14154da.png"
width="760"
height="80"
loading="lazy" data-zoomable />&lt;/div>
&lt;/div>&lt;/figure>
&lt;/p>
&lt;p> &lt;/p>
&lt;h2 id="aufgaben-und-ziele-des-projekts">Aufgaben und Ziele des Projekts&lt;/h2>
&lt;h3 id="teilprojekt-1-und-2-pilotimplementierung-und-implementierungsstudie-implementit">Teilprojekt 1 und 2: Pilotimplementierung und Implementierungsstudie (ImpleMentIT)&lt;/h3>
&lt;p>​Die Pilot-Implementierungsphase in Bayern und Schleswig-Holstein diente der Vorbereitung für die nationale Implementierung der internet- und telebasierten Präventionsangebote, welche seit April 2019 stufenweise auf alle Bundesländer ausgeweitet werden.&lt;/p>
&lt;p>Das primäre Ziel der Implementierungsstudie ist die Evaluation des Implementierungserfolgs von internet- und telebasierten Präventionsleistungen in der Routine-Versorgung. Der Implementierungserfolg wird anhand der Dimensionen des „RE-AIM“- Frameworks (Reichweite, Effektivität, Annahme, Implementierung und Nachhaltigkeit) und des „Consolidated Framework for Implementation Research“ (Charakteristiken der Intervention, äußeres Setting, inneres Setting, Merkmale der beteiligten Personen und Implementierungsprozess) bewertet und verfolgt einen Mixed-Methods-Ansatz. Zudem werden Vergleiche hinsichtlich der jeweiligen Angebote (GET.ON, IVPNetworks) bzw. zwischen den Bundesländern näher betrachtet. Die Einsteuerung der Versicherten erfolgt über die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der SVLFG, die zu den Präventionsangeboten beraten und Versicherte zu den externen Dienstleistern (GET.ON, IVP Networks) weiterleiten.&lt;/p>
&lt;p>Verschiedene Personen, die am Implementierungsprozess beteiligt sind, werden im Rahmen der Studie befragt, wie z.B. Versicherte der SVLFG, die die internet- oder telefongestützten Präventionsleistungen in Anspruch nehmen, als auch Mitarbeiter/-innen der beteiligten Organisationen (GET.ON, IVPNetworks und SVLFG). Ziel der Befragungen bei den Versicherten ist es, Prä-, Post- und Follow-Up-Vergleiche hinsichtlich der psychischer Beschwerden durchzuführen sowie die Zufriedenheit und Akzeptanz der internet- und telefongestützten Präventionsangebote zu erfassen. Qualitative Interviews mit Teilnehmenden dienen dazu, Einblicke in die subjektiven Erfahrungen zu bekommen (u.a. Zufriedenheit, Akzeptanz und Barrieren und Förderfaktoren bei der Inanspruchnahme). Ebenso werden Mitarbeiter/-innen befragt, um Veränderungen im Implementierungsprozess abzubilden (insbesondere der Grad der Normalisierung/ Gewöhnung hinsichtlich innovativer Technologien) sowie organisationale Aspekte und die Akzeptanz bzw. Einstellung der internet- und telefon-gestützten Präventionsangebote zu erfassen. Zusätzlich werden in Fokusgruppen mit Außendienstmitarbeiter/-innen der SVLFG förderliche und hinderliche Aspekte der Beratung zu den Präventionsangeboten ermittelt, um darauf aufbauend Handlungsempfehlungen abzuleiten.&lt;/p>
&lt;p>Wenn die Implementierung der neuen Präventionsangebote gelingt und sich diese in parallelen randomisiert-kontrollierten Studien als wirksam und kosteneffizient aufzeigen, ist die langfristige Aufrechterhaltung der Präventionsleistungen Ziel dieses Modellvorhabens. Somit haben die niederschwelligen Angebote das Potential, unmittelbar zur nachhaltigen Verbesserung der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum beizutragen.&lt;/p>
&lt;p>​Die Pilot-Implementierung der neuen Gesundheitsangebote erfolgt vom 11/2017 bis 03/2019 in Bayern und Schleswig-Holstein. Eine weitere Ausweitung des Angebots über die gesamte Bundesrepublik erfolgt stufenweise im Zeitraum von 04/2019 bis 05/2020.&lt;/p>
&lt;p> &lt;/p>
&lt;h3 id="teilprojekt-2-implementall-implementierung-von-internetbasierten-gesundheitsprogrammen">Teilprojekt 2: ImpleMentAll (Implementierung von internetbasierten Gesundheitsprogrammen)&lt;/h3>
&lt;p>​Bei ImpleMentAll (IMA) handelt es sich um ein von der Europäischen Kommission gefördertes Projekt. An zwölf Standorten, unter anderem in den Pilotregionen Bayern und Schleswig-Holstein in Kooperation mit der FAU, dem GET.ON Institute für Online-Gesundheitstrainings und der SVLFG, werden internet-basierte Interventionen eingesetzt, um die Prävention und Behandlung psychischer Erkrankungen zu verbessern. Ziel des Projekts ist es, die Effektivität von „maßgeschneiderter“ Implementierung mit der gewöhnlichen Implementierung (Implementation-as-Usual) an den zwölf Standorten zu vergleichen. Dazu wird überprüft, ob die Implementierung aufgrund der Nutzung eines dafür entwickelten „Online-Werkzeugkastens“ (ItFitsToolkit) effektiver ist als bei regulären Implementierungsaktivitäten. Gemessen werden dafür Zahlen zur Inanspruchnahme der jeweiligen Intervention, der Grad der Normalisierung/Gewöhnung hinsichtlich innovativer Technologien sowie Kosten für die Implementierung. An jedem der 12 Standorte gibt es ein Implementierungsteam, welches mithilfe des ItFitsToolkit Implementierungsstrategien entwickeln. In Erlangen besteht dieses Team aus Mitarbeiter/-innen der FAU, des GET.ON Institutes und der SVLFG. Dieses setzt sich unter Anleitung der ItFits-Toolkit-Plattform mit aktuellen Barrieren der Implementierung auseinander und entwickelt Strategien zur Erhöhung der Inanspruchnahme durch Versicherte der SVLFG. Die Datenerhebung für die ImpleMentAll-Studie läuft seit 06/2018 und endet im 09/2020.&lt;/p>
&lt;p> &lt;/p>
&lt;h3 id="teilprojekt-3-wirksamkeitsstudie-zu-den-geton-online-gesundheitstrainings">Teilprojekt 3: Wirksamkeitsstudie zu den GET.ON Online-Gesundheitstrainings&lt;/h3>
&lt;p>Dieses Teilprojekt besteht aus zwei randomisiert-kontrollierten Studien (RCT). Es soll die Wirksamkeit und Kosteneffektivität der Online-Gesundheitstrainings von GET.ON hinsichtlich der Prävention von schmerzbezogenen Belastungen bei chronischen Schmerzen (PACT-A) und der Vorbeugung und Verringerung von depressiven Beschwerden (PROD-A) bei der Zielgruppe der Landwirt*innen, Förster*innen und Gartenbauer*innen überprüft werden.&lt;/p>
&lt;p>​&lt;strong>PACT-A&lt;/strong>. Bei dieser Studie soll die Wirksamkeit und Kosteneffektivität einer auf der Akzeptanz und Commitment Therapie (ACT) basierten internetgestützten Intervention zur Prävention von schmerzbezogenen psychischen Belastungen bei Vorliegen von chronische Schmerzen evaluiert werden. Das dafür verwendete Online-Training wird vom GET.ON Institut zur Verfügung gestellt und durchgeführt. Die Teilnehmenden werden zufällig in eine Kontrollgruppe oder in eine Interventionsgruppe eingeteilt. Die Kontrollgruppe erhält Zugang zu psychoedukativem Informationsmaterial und Informationen bezüglich weiterer Möglichkeiten der Regelversorgung. Den Teilnehmenden der Interventionsgruppe steht die internetbasierte Intervention „GET.ON chronische Schmerzen“ zur Verfügung. Die Intervention besteht aus insgesamt sieben aufeinander aufbauenden Lektionen, von denen wöchentlich eine bearbeitet werden soll. Zusätzlich erhalten die Teilnehmenden der Interventionsgruppe nach Abschluss jeder Lektion von ausgebildeten Psychologen (E-Coaches) Feedback. Die beiden Gruppen werden zu sechs Messzeitpunkten über 36 Monate hin bezüglich ihrer psychischen Gesundheit und Belastung miteinander verglichen. Erweist sich das internetbasierte Gesundheitstraining als wirksam und kosteneffektiv in der Prävention von Schmerzinterferenz oder anderen psychischen Belastungen, bietet dies die Grundlage für die Implementierung internetbasierter Gesundheitstrainings in die Regelversorgung der Versicherten als Gesundheitsangebot der SVLFG. Die Studie ist seit Januar 2018 in der Rekrutierungsphase.&lt;/p>
&lt;p>​&lt;strong>PROD-A&lt;/strong>. Bei dieser Studie soll die Wirksamkeit und Kosteneffektivität internetbasierter Interventionen hinsichtlich der Verringerung von depressiven Beschwerden überprüft werden. Zusätzlich soll die Wirkung dieser Interventionen auf die Anzahl der Neuerkrankungen von Depression, sowie die Auswirkung auf Stress, Angst, Schlafqualität, und der Verringerung von problematischem Alkoholkonsum erfasst werden. Ziel der Wirksamkeitsstudie ist es, zu untersuchen, ob die Bearbeitung einer internetbasierten Gesundheitsintervention, unabhängig von ihrem inhaltlichen Schwerpunkt, zu einer Verbesserung subklinischer depressiver Beschwerden in der Zielgruppe führt. Die dafür verwendeten Online-Trainings werden vom GET.ON Institut zur Verfügung gestellt und durchgeführt. Die Teilnehmenden werden zufällig in eine Kontrollgruppe oder in eine Interventionsgruppe eingeteilt. Die Kontrollgruppe erhält Zugang zu psychoedukativem Informationsmaterial und Informationen bezüglich weiterer Möglichkeiten der Regelversorgung. Den Teilnehmenden der Interventionsgruppe stehen der Zugang zu einem von sechs verschiedenen Online-Trainings, die sich hinsichtlich ihrer Schwerpunktsetzung unterscheiden, zur Verfügung (GET.ON Stimmung, GET.ON Diabetes und depressive Beschwerden, GET.ON Fit im Stress, GET.ON Regeneration, GET.ON Panik und GET.ON Clever weniger trinken). Die Interventionen bestehen aus 6-8 Trainingseinheiten mit Informationen und vertiefenden Übungen zur Verbesserung depressiver Symptomatik. Nach Bearbeitung einer Trainingseinheit erhalten die Teilnehmenden der Interventionsgruppe von ausgebildeten Psychologen (E-Coaches) Feedback. Die Effektivität der internetbasierten Interventionen wird mit der Kontrollgruppe verglichen und über einen Zeitraum von 36 Monaten in regelmäßigen Abständen evaluiert. Erweisen sich die internetbasierten Gesundheitstrainings als wirksam und kosteneffektiv in der Reduktion subklinischer depressiver Beschwerden und der Prävention depressiver Störungen, bietet dies die Grundlage für die Implementierung internetbasierter Gesundheitstrainings in die Regelversorgung der Versicherten als Gesundheitsangebot der SVLFG und stünde damit allen Versicherten zur Verfügung. Die Rekrutierung lief vom Januar 2018 bis April 2019. Aktuell befindet sich diese Studie in der Auswertungsphase.&lt;/p>
&lt;p> &lt;/p>
&lt;h3 id="teilprojekt-4-wirksamkeitsstudie-zum-ivpnetworks-einzelfallcoaching">Teilprojekt 4: Wirksamkeitsstudie zum IVPNetworks Einzelfallcoaching&lt;/h3>
&lt;p>In dieser randomisiert-kontrollierten Studie sollen die Wirksamkeit und Kosteneffektivität des telefonischen Einzelfallcoachings von IVPNetworks hinsichtlich der Vorbeugung und Verringerung von depressiven Beschwerden bei der Zielgruppe der Landwirt*innen, Förster*innen und Gartenbauer*innen überprüft werden (TEC-A). Den randomisiert zugeordneten Teilnehmenden der Interventionsgruppe steht ein persönlicher Telefoncoach über 3-6 Monate zur Verfügung. Die Kontrollgruppe erhält psychoedukatives Informationsmaterial bezüglich Stress, Erschöpfung und psychischer Beschwerden und Informationen zu Angeboten der Regelversorgung. In der vorliegenden Studie werden die Teilnehmenden der jeweiligen Gruppen zu vier Messzeitpunkten hinsichtlich ihrer psychischen Belastung befragt und miteinander verglichen. Primäres Ziel der Studie ist die Reduktion depressiver Symptomatik bei den Teilnehmenden in der Interventionsgruppe. Erweist sich das telefonische Einzelfallcoaching als wirksam und kosteneffektiv in der Verringerung depressiver Beschwerden und der Prävention depressiver Störungen, bietet dies die wissenschaftliche Grundlage für die Implementierung telefonbasierter Präventionsangebote in die Regelversorgung der SVLFG. Die Rekrutierung lief vom Dezember 2018 bis April 2019. Aktuell befindet sich diese Studie in der Auswertungsphase.&lt;/p>
&lt;p> &lt;/p>
&lt;h3 id="teilprojekt-5-experimentelle-testung-der-wirksamkeit-von-rekrutierungsstrategien">Teilprojekt 5: Experimentelle Testung der Wirksamkeit von Rekrutierungsstrategien&lt;/h3>
&lt;p>​Ziel dieses Teilprojektes soll ist es herauszufinden, inwieweit sich Rekrutierungsstrategien im Rahmen des Modellprojektes optimieren lassen. Es werden unterschiedliche Disseminationsstrategien zur Optimierung der Akzeptanz und Inanspruchnahme der Interventionen überprüft. Dafür werden in mehreren Anschreibewellen verschiedene Varianten des Informationsmaterials (Infoblatt, Flyer) für die Wirksamkeitsstudien zu den GET.ON Gesundheitstrainings und dem intensiven Einzelfallcoaching von IVPNetworks erstellt und an Versicherte der SVLFG verschickt. Dabei werden Layoutaspekte (z.B. Schriftgröße, Farbe), Versandoptionen (Standardversand und Dialogpost) und Inhalt (Informationsmenge, Wortwahl) variiert und der Rücklauf der verschieden Varianten beobachtet. Die Durchführung der Interviews fand im 2019 statt. Die Studie befindet sich aktuell in der Auswertungsphase.&lt;/p>
&lt;p> &lt;/p>
&lt;h3 id="teilprojekt-6-gesundheitsökonomische-analysen">Teilprojekt 6: Gesundheitsökonomische Analysen&lt;/h3>
&lt;p>In diesem Teilprojekt soll die Kosteneffektivität und der Kostennutzen der beiden Intervention (GET.ON Trainings und intensives Einzelfallcoaching) evaluiert werden. Hierzu werden im Rahmen der Wirksamkeitsstudien (Teilprojekte 3 + 4) die wirtschaftlichen Folgekosten aufgrund von psychischer Erkrankung (z.B. Nutzung ärztlicher Leistungen, Aufnahme einer regulären Behandlung, Medikation, Krankschreibungen, Arbeitstätigkeit trotz Erkrankung) sowie die Lebensqualität der Teilnehmer erfasst. Diese werden darüber hinaus in Bezug zu sekundäre Versichertendaten der SVLFG anonymisiert auf Gruppenebene ausgewertet und in Zusammenhang gesetzt. Die Durchführung der gesundheitsökonomischen Analysen ist für 2021/22 geplant.&lt;/p>
&lt;p> &lt;/p>
&lt;h3 id="teilprojekt-7-akzeptanz-und-zufriedenheit-der-teilnehmer-mit-den-neuen-gesundheitsangeboten">Teilprojekt 7: Akzeptanz und Zufriedenheit der Teilnehmer mit den neuen Gesundheitsangeboten&lt;/h3>
&lt;p>​Im Rahmen von qualitativen Interviews mit Teilnehmenden der Online-Gesundheitstrainings und des intensiven Einzellfallcoachings werden Interviews geführt um die Zufriedenheit mit der erhaltenen Gesundheitsleistung sowie der Akzeptanz des Mediums (Internet oder Telefon) für das Gesundheitsangebot aus Teilnehmersicht erfassen zu können. Die Studie befindet sich aktuell in der Auswertungsphase.&lt;/p>
&lt;p> &lt;/p></description></item><item><title>Paivina-Care</title><link>https://www.protectlab.org/project/paivina-care/</link><pubDate>Fri, 15 Feb 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://www.protectlab.org/project/paivina-care/</guid><description>&lt;p> &lt;/p>
&lt;h2 id="projektbeschreibung">Projektbeschreibung&lt;/h2>
&lt;p>Paivina-Care ist ein onlinebasiertes Selbsthilfe-Training, das speziell auf die Bedürfnisse von Frauen mit Genito-Pelviner Schmerz-Penetrationsstörung (GPSPS) ausgerichtet ist. Das Training wird im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) kostenfrei angeboten.&lt;/p>
&lt;p>Die Genito-Pelvine Schmerz-Penetrationsstörung (GPSPS) ist auch bekannt unter den Namen Vaginismus oder Dyspareunie. Hierbei leiden Frauen unter Schwierigkeiten und Schmerzen beim vaginalen Einführen, sodass Geschlechtsverkehr für sie aufgrund dessen nicht mehr möglich ist.&lt;/p>
&lt;p>​Bei der GPSPS handelt es sich um eine Zusammenführung von zwei verschiedenen Diagnosen im Bereich der weiblichen sexuellen Funktionsstörungen. Die neue Diagnose umfasst sowohl Symptome einer sexuellen Schmerzstörung (Dyspareunie) als auch Penetrationsstörung (Vaginismus).&lt;/p></description></item><item><title>WARD-BP</title><link>https://www.protectlab.org/project/ward-bp/</link><pubDate>Fri, 15 Feb 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://www.protectlab.org/project/ward-bp/</guid><description>&lt;p> &lt;/p>
&lt;h2 id="projektbeschreibung">Projektbeschreibung&lt;/h2>
&lt;p>&lt;strong>Internetbasierte Prävention von Major Depression&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;p>Major Depression (MD) ist mit einem erheblichen Verlust an Lebensqualität, erhöhten Mortalitätsraten und enormen wirtschaftlichen Kosten verbunden. Schätzungen zufolge könnten aktuelle Therapien die auf MD zurückzuführende Krankheitslast auf Bevölkerungsebene lediglich um ein Drittel reduzieren. Präventionsangebote können zu einer Reduzierung der durch MD verursachten Krankheitslast beitragen. Ziel der Studie ist daher die Evaluation einer internetbasierten Intervention zur Prävention von MD.&lt;/p>
&lt;p>​Methode: In einer zweiarmigen randomisiert-kontrollierten Studie (N=420) soll die (Kosten-) Effektivität von einer internetbasierten Intervention (GET.ON Depression) relativ zu einer Kontrollbedingung (Psychoedukation) zur 12-Monatskatamese verglichen werden. Die Stichprobe schließt Erwachsene mit einer subklinischen Depression ein. GET.On Depression umfasst minimale therapeutische Unterstützung durch einen Online-Coach. Primärer Endpunkt ist die Zeit bis zum Auftreten einer depressiven Episode. Eine &lt;a href="https://www.protectlab.org/health-economics/">gesundheitsökonomische Evaluation&lt;/a> aus gesellschaftlicher Perspektive wird durchgeführt.&lt;/p>
&lt;p> &lt;/p>
&lt;h2 id="förderung--kooperation">Förderung &amp;amp; Kooperation&lt;/h2>
&lt;p>&lt;a href="https://www.bmbf.de" target="_blank" rel="noopener">Bundesministerium für Bildung und Forschung&lt;/a>&lt;/p>
&lt;p>
&lt;figure >
&lt;div class="d-flex justify-content-center">
&lt;div class="w-100" >&lt;img alt="" srcset="
/project/ward-bp/banner_hu1db7035f83b3ff99b95487efc54ac5dc_98957_2a1a4076e4ffb17b060d8250b4bea5ea.png 400w,
/project/ward-bp/banner_hu1db7035f83b3ff99b95487efc54ac5dc_98957_c7f1d6fb5e7b40bab347bfc90f8a1bc9.png 760w,
/project/ward-bp/banner_hu1db7035f83b3ff99b95487efc54ac5dc_98957_1200x1200_fit_lanczos_3.png 1200w"
src="https://www.protectlab.org/project/ward-bp/banner_hu1db7035f83b3ff99b95487efc54ac5dc_98957_2a1a4076e4ffb17b060d8250b4bea5ea.png"
width="760"
height="145"
loading="lazy" data-zoomable />&lt;/div>
&lt;/div>&lt;/figure>
&lt;/p></description></item><item><title>Get.On Offline</title><link>https://www.protectlab.org/project/geton-offline/</link><pubDate>Tue, 01 Jan 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://www.protectlab.org/project/geton-offline/</guid><description>&lt;p> &lt;/p>
&lt;h2 id="projektbeschreibung">Projektbeschreibung&lt;/h2>
&lt;p>GET.On Offline ist ein onlinebasiertes Selbsthilfe-Training zur Bewältigung problematischer Internetnutzung. Problematische Internetnutzung kann sich auf Computerspiele beziehen, auf soziale Netzwerke, aber auch auf Onlinesex, Onlineeinkäufe und Onlineglücksspiel. Wo ist die Grenze zwischen alltäglicher Nutzung und problematischer Nutzung? Das problematische Verhalten zeigt sich darin, dass betroffene Personen ein unwiderstehliches Verlangen nach den jeweiligen Aktivitäten haben. Ihre Gedanken und Emotionen werden massiv von den Onlineangeboten bestimmt.&lt;/p>
&lt;p>Personen, die das Internet übermäßig nutzen, beginnen die Kontrolle über die Nutzung zu verlieren und bei Verwehrung der Nutzung, kann es zu Entzugssymptomen kommen. Dies kann sich z.B. darin äußern, dass Unruhe, Nervosität oder depressive Verstimmungen auftreten. Ebenso kann es zu einer Toleranzentwicklung und zur Vernachlässigung anderer wichtiger Lebensbereiche kommen. Problematische Internetnutzung hat auf diese Weise negative Folgen auf verschiedene Bereiche. Man achtet unter Umständen nicht mehr auf einen gesunden Lebensstil oder erfährt Einbußen im beruflichen oder schulischen Bereich.&lt;/p>
&lt;p>&lt;a href="https://geton-training.de/internetsucht-php/" target="_blank" rel="noopener">Link zur Studienteilnahme&lt;/a>&lt;/p>
&lt;p> &lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>Förderung&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;img src="hek.png" alt="drawing" width="200"/></description></item><item><title>ImpleMentAll</title><link>https://www.protectlab.org/project/implementall/</link><pubDate>Tue, 01 Jan 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://www.protectlab.org/project/implementall/</guid><description>&lt;p> &lt;/p>
&lt;h2 id="projektbeschreibung">Projektbeschreibung&lt;/h2>
&lt;p>In den letzten zwei Jahrzehnten wurden große Anstrengungen in die Entwicklung, Testung und Implementation von eHealth für eine weite Bandbreite von Gesundheitsproblemen, im körperlichen wie im psychischen Bereich gesetzt. Nichtsdestotrotz schaffen es wenige Interventionen in die Routinebehandlung, oder benötigen viele Jahre auf dem Weg dahin.&lt;/p>
&lt;p>ImpleMentAll (IMA) zielt darauf ab, durch die Entwicklung, Anwendung und Evaluation maßgeschneiderter Implementationsstrategien in einem natürlichen Labor derzeitiger eHealth-Implementationsintiviativen in der EU und darüber hinaus eine evidenzbasierte Antwort auf dieses Problem zu geben. Die Forschung des Projektes baut dabei auf vorhergegangenen internationalen Projekten auf (z.B. &lt;a href="https://renewinghealth.eu/" target="_blank" rel="noopener">Renewing Health&lt;/a>, &lt;a href="https://www.e-compared.eu/" target="_blank" rel="noopener">E-COMPARED&lt;/a>, &lt;a href="https://mastermind-project.eu/" target="_blank" rel="noopener">MasterMind&lt;/a>, &lt;a href="https://www.implementall.eu/16-npt.html" target="_blank" rel="noopener">NPT&lt;/a>, &lt;a href="https://www.implementall.eu/17-nomad.html" target="_blank" rel="noopener">NoMAD&lt;/a>, und &lt;a href="https://www.implementall.eu/18-mast.html" target="_blank" rel="noopener">MAST&lt;/a>).&lt;/p>
&lt;p>Die laufenden Implementations-Initiativen, die die Basis für die Implementationforschung dieses Projektes bilden, basieren sämtlich auf internet-basierter kognitiver Verhaltenstherapie (iCBT). ICBT-Implementationsprozesse werden derzeit auf der ganzen Welt durchgeführt. ImpleMentAll nutzt diese Projekte, um Werkzeuge zur Implementation von iCBT zu entwerfen, die eHealth effizienter machen sollen.&lt;/p>
&lt;p> &lt;/p>
&lt;h2 id="ziele-des-projekts">Ziele des Projekts&lt;/h2>
&lt;ul>
&lt;li>
&lt;p>Entwicklung eines generischen &amp;ldquo;Integrated Theory&amp;rdquo;-basierten Rahmens für Interventions-Anpassungen (ItFits-toolkit) zur datenbasierten Implementation evidenzbasierter eHealth-Dienstleistungen&lt;/p>
&lt;/li>
&lt;li>
&lt;p>Demonstration der Vorteile des ItFits-toolkit auf die Implementation von eHealth für psychische Störungen (iCBT) in 9 europäischen Ländern und Australien&lt;/p>
&lt;/li>
&lt;li>
&lt;p>Dissemination des validierten Toolkits in verschiedenen Kontexten&lt;/p>
&lt;/li>
&lt;/ul></description></item><item><title>StudiCare</title><link>https://www.protectlab.org/project/studicare/</link><pubDate>Tue, 01 Jan 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://www.protectlab.org/project/studicare/</guid><description>&lt;p> &lt;/p>
&lt;h2 id="projektbeschreibung">Projektbeschreibung&lt;/h2>
&lt;h3 id="gesund-und-erfolgreich-studieren">Gesund und erfolgreich studieren&lt;/h3>
&lt;p>StudiCare beinhaltet verschiedene, auf die Bedürfnisse von Studierenden abgestimmte, Online-Trainings zur Prävention und Behandlung psychischer Erkrankungen. Um bestehende Angebote zu verbessern, werden im Rahmen des StudiCare Panels Studierende grundständiger Studiengänge an der Friedrich-Alexander-Universität und an der Universität Ulm ab dem ersten Semester in regelmäßigen Abständen zu ihrem psychischen Wohlbefinden gefragt.&lt;/p>
&lt;h3 id="hintergrund">Hintergrund&lt;/h3>
&lt;p>​
Das Studium ist ein neuer Lebensabschnitt in dem Studierende den Übergang von der Adoleszenz in das Erwachsenenalter erleben. Diese Übergangszeit ist sowohl von freudigen Erlebnissen als auch von neuen, stressigen Situationen und anderen Belastungen geprägt. Dazu gehören z.B. das Suchen einer eigenen Wohnung, die Organisation der Finanzen und des Studiums, das Finden neuer Freunde, das Gewöhnen an eine neue Umgebung, Prüfungsstress usw. Im Laufe ihres Studiums sind Studierende aber nicht nur mit dieser neuen Situation konfrontiert, sondern durchleben auch Reifungskrisen. In Kombination mit möglichen Risikoverhaltensweisen, wie zum Beispiel dem exzessiven Konsum von Alkohol oder Cannabis, können diese Reifungskrisen zu Erschöpfungszuständen, psychosomatischen Beschwerden, Ängsten und depressiven Störungen führen.&lt;/p>
&lt;h3 id="studicare-panel">StudiCare Panel&lt;/h3>
&lt;p>​
Die webbasierte mehrmalige Panelbefragung wird weltweit in zahlreichen Ländern im Rahmen der WHO The World Mental Health Survey Initiativeunter Koordinierung der Harvard University bei Studierenden ab dem ersten Semester durchgeführt. Das Ziel der Befragung ist die Gewinnung von Informationen über die psychische Gesundheit von Studierenden sowie Risiko- und Schutzfaktoren für emotionale Belastungen im Studium. Darüber hinaus sollen mehr Informationen zur Bereitschaft und zur Barrieren der Inanspruchnahme von psychosozialen Interventionen bzw. Beratungsangeboten erhoben werden. Mit Hilfe des neuen Wissens soll der Bedarf an Hilf- und Unterstützungsangeboten erhoben, bestehende Beratungsangebote verbessert und neue online-basierte, auf die individuellen Bedürfnisse der Studierenden abgestimmte Interventionen entwickelt werden.&lt;/p>
&lt;h3 id="studicare-online-gesundheitstrainings">StudiCare Online-Gesundheitstrainings&lt;/h3>
&lt;p>​
Die Online-Gesundheitstrainings von StudiCare sind niedrigschwellige strukturierte Selbsthilfetrainings. Diese Trainings können in unterschiedlichsten Bereichen das Wohlbefinden von Studierende verbessern und Beschwerden lindern. Sie können ort- und zeitunabhängig eingesetzt werden, optimal in den individuellen Tagesablauf eingebaut sowie anonym durchgeführt werden. In den Trainings bewältigen Studierende ihre Beschwerden selbstständig, indem sie zahlreiche Module bearbeiten. Diese basieren auf kognitiv-verhaltenstherapeutischen Techniken, die auch in der klassischen Psychotherapie eingesetzt werden. Wesentlich sind dabei verschiedenste praktische Übungen wie Entspannungsverfahren, Protokolle zur Selbstbeobachtung und das Integrieren kleiner Übungen in den Alltag („tiny task“). Sie helfen dabei, negatives Verhalten ab- und positive Verhaltensweisen aufzubauen. Im Verlauf des Projektes werden kontinuierlich neue Trainings entwickelt, die sich mit Themen beschäftigen, die für Studierende von Relevanz sind. Die neu entwickelten Online-Gesundheitstrainings werden in randomisierten-klinischen Studien auf ihre Wirksamkeit und Kosteneffektivität untersucht.&lt;/p>
&lt;p>&lt;a href="www.studicare.com">Trainingsteilnahme&lt;/a>&lt;/p>
&lt;p>​&lt;/p>
&lt;h3 id="evidenzbasierte-methoden-zur-förderung-psychischer-gesundheit-bei-studierenden-reihe-meta-analytischer-reviews">Evidenzbasierte Methoden zur Förderung psychischer Gesundheit bei Studierenden: Reihe meta-analytischer Reviews&lt;/h3>
&lt;p>Zur Ableitung von geeigneten Maßnahmen zur Gesundheitsförderung von Studierenden ist eine umfassende Beurteilung der derzeitigen Evidenzbasis gängiger psychosozialer Unterstützungsangebote vonnöten. In einer Reihe meta-analytischer Übersichtsarbeiten wird das derzeitige Wissen über effektive psychologische Behandlungs- und Präventivangebote und deren Wirksamkeit gesammelt und kritisch beleuchtet. Hierbei werden psychologische Interventionen und deren Effektivität mit Blick auf spezifische Störungsbereiche (z.B. Angstsymptomatik, Essstörungen, Schlafstörungen, Suizidalität) oder Interventionsmethoden (z.B. internetbasierte Verfahren, &amp;ldquo;Dritte-Welle&amp;rdquo;-Verfahren) untersucht. Zusammen mit der klinischen Wirksamkeit wird hier ein besonderes Augenmerk auf die Einfluss von Interventionen auf die akademische Beeinträchtigung von Studierenden gelegt.&lt;/p>
&lt;p> &lt;/p>
&lt;h2 id="förderung--kooperation">Förderung &amp;amp; Kooperation&lt;/h2>
&lt;p>BARMER, Bergische Universität Wuppertal, Europäische Union, FernUniversität in Hagen,
FOM Hochschule, Harvard Medical School, Leuphana Universität Lüneburg, Minddistrict, RWTH Aachen,
Universität Jaume I, Universität Ulm, Universität Zürich, Vrije Universiteit Amsterdam,
World Health Organization&lt;/p>
&lt;img src="logos.png" alt="drawing" width="501"/></description></item></channel></rss>